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Gemeinsamkeiten – 18.03.14

Führen Sie die Reihe logisch zuende: Peter Scholl-Latour, Sepp Meier und? Genau, Till Reiners. Waren nämlich jetzt alle beim Bayern Alpha-Forum, garantiert ungeschnitten.

HIER mein Auftritt.

Wegweisend – 30.01.14

Investigativ! Die letzten drei Spiegel-Titel haben heiße Eisen angefasst: „Kopfschmerzen“, „Computerspiele“ und „Irgendwas mit Papst“. Jetzt mache ich mir allmählich Sorgen, dass die Aufreger-Themen ausgehen. Ein Blick zur Neon schafft die nötige Inspiration. Titelthema dort:

„Wieviel Geld brauchst du? Warum uns sparen so schwer fällt und mit welchen Tricks am Ende des Monats trotzdem mehr übrig bleibt.“

So schafft man Nachrichten! Weitere Vorschläge von mir:

- „Wieviele Schuhe brauchst Du? Warum man immer zwei Schuhe kaufen sollte und warum das Laufen mit einem uns so schwer fällt.“

- „Beim ersten Mal tats noch weh - warum man Türen vor dem Eintreten öffnen sollte.“

- „Brr, ist das nass - wie man die Hände nach dem Waschen wieder trocken kriegt.“

Endlich wird der Leser mal ernst genommen – 25.12.13

Man muss immer in Kontakt bleiben. Vor allem mit denen, die Kritik äußern. Mein Freund Felix Dachsel schreibt die Kolumne "Der Uni-Loser" auf Spiegel Online und denkt genauso. Deshalb verfilmen wir HIER regelmäßig die schönsten Leserkommentare.

Tourstart – 10.10.13

So richtig geht die Tour zur zweiten Hälfte des Jahres 2013 ab heute los. Das Programm ist aktualisiert und ganz und gar zu empfehlen. Dort spiele ich:

Ein Feuilleton ist kein Brotaufstrich! – 05.06.13

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Und weil das so ist, konnte man meinen Beitrag eben nicht nur live um 7.20 genießen, sondern kann immer,
wenn einem danach ist.

Und für das Live-Feeling: Am 03. Juli um 21.05 Deutschlandfunk einschalten. Es wird von der Siegerehrung der Kabarettbundesliga berichtet. Ein Paradoxon: Dort hatten die, die nichts gewonnen hatten nichts verloren. Ich war trotzdem da.

Geht doch – 11.05.13

Freunde, nicht nur der Schnee selbst, auch die Erinnerung daran ist geschmolzen. Deswegen lasst mich einen Moment in die Sonne blinzeln und überlegen, was sonst noch so war:

War schon

Radio

Ich war häufiger mal im Radio. Beim Deutschlandfunk zum Beispiel. Aber auch mit einer Hommage an den Niederrhein auf Deutschlandradio Kultur HIER. Und bei FluxFm

TV

„Tötet Angela Merkel!“ habe ich im Fernsehen geschrien und keiner hat´s gemerkt. Der Auftritt beim NDR ist mittlerweile bei YouTube gelandet. hier der Link.

Wird schon

TV

Erst im September 2012 war ich bei der Ingberter Pfanne. Zack! Schon läuft es am 27. Mai 2013 um 21 Uhr bei 3 SAT. Guckt es! Ich kann mich kaum noch erinnern,aber es war bestimmt gut. Hier klicken

Live

Vor der Sommerpause bin ich aber noch gleich dreimal in Hamburg zu sehen:

- Am Montag, den 13. Mai zusammen mit Abdelkarim im wunderschönen St. Pauli Theater.

- Am Mittwoch und Donnerstag, also den 15. und 16. Mai im Nachtasyl des Thalia Theaters, zusammen mit Nico Semsrott feiern wir ein Fest zu Ehren der sozialen Marktwirtschaft: Wachstumsbremse "Mensch". Die Bremse nimmt also langsam Fahrt auf, könnte man sagen, würden da nicht mehrere Sprachbilder schief übereinander hängen.

Koggenzieher– 12.03.13

Herrlich: Ich habe den goldenen Rostocker Koggenzieher gewonnen.

Corso – 20.02.13

Der Deutschlandfunk hat ein Interview mit mir gemacht. HIER kann man es nachhören.

Programm auf CD erhältlich – 05.02.13

Kein Grinsefoto,
keine FDP-Witze,
keine Neonfarben.
Ein Album, das ohne Pose auskommt.
Die ehrlichsten 70 Minuten von drei Mal „Da bleibt uns nur die Wut.“
Es ist da.
Macht die Majors noch reicher und bestellt bei der Sprechstation,

Radio – 02.01.13

Jahreswechsel! Jetzt beginnt ja wieder die Zeit, in der man mindestens zwei Wochen lang sein Leben für immer ändert. Meine Anregung dazu:

Wenn Ihr morgen um sieben Uhr früh aufwacht, macht es nicht wie sonst und schrubbt erstmal gründlich die Wohnung, nein: Bleibt liegen und hört DeutschlandRadio Kultur. Um 7.20 Uhr kommt da ein neuer Text von mir. Sieben Uhr 20: Das ist quasi die Prime-Time des Radios. Seid dabei. Hier ein Link zu Homepage, Titel: Auf die Ware Freundschaft zwischen Politik und Wirtschaft!

Duo-Premiere am 2. Dezember im Kulturhaus 73, Hamburg – 26.10.12

Nur noch fünf Wochen, dann klären Nico und ich darüber auf, wie man sich am Markt behauptet: Wachstumsbremse "Mensch" startet und macht die Krise zur Chance.

Die beiden Kapitalismusexperten Till Reiners und Nico Semsrott laden ein zu einem Bastelkurs für alle Kapitalismusliebhaber - und solche, die es werden wollen. In 13 Schritten nähern sie sich den ganz großen Fragen: Worauf muss ich achten, um ein richtig guter Kapitalist zu sein? Was ist Obsoleszenz? Und wäre der Kapitalismus nicht viel schöner ohne die Wachstumsbremse Mensch?

Menschlich gesehen:

Till Reiners und Nico Semsrott können von ihrer Kapitalismuskritik sehr gut leben. Beide sind sehr erfolgreich im Poetry Slam und platzieren sich gerade gekonnt als Marken im Segment „anspruchsvolle Unterhaltung“. Im Haus 73 feiern sie am 02.12.12 die Premiere ihres Duo-Programms. Fortsetzen wollen sie das Projekt nur, wenn es sich gut verkauft. Letztlich entscheide allein der Markt über Erfolg oder Misserfolg, so die beiden.

Till Reiners hat sein Leben lang von seinen Eltern gelebt und lebt jetzt von der Arbeit anderer, hat also schon früh eines der Grundprinzipien des Kapitalismus verinnerlicht (Ausbeutung). Demnach kann man sagen: Das Label "Kapitalismusexperte" hat er sich hart erarbeiten lassen. Auf seinem Porsche steht: "Wir hatten alle die gleichen Chancen".

Nico Semsrott lebt als Systemopposition mitten im System. Er versucht, den Kapitalismus von innen heraus kaputt zu machen. Seine Mission ist es, dafür die Depressiven in Mitteleuropa zu verdoppeln, um der Wirtschaft ihre Nahrungsgrundlage zu entziehen: Einsatzfähige Arbeitskräfte. Um sein Vorhaben um zu setzen, verbreitet er schlechte Laune und deprimiert systematisch.

So, 02.12. um 20:30 Uhr - Kulturhaus 73, Hamburg
Eintritt: 8 Euro, Konzertkassen, Abendkasse.

Der Abend wird - ein Glück! - von Kampf der Künste präsentiert.

St. Ingberter Pfanne – 16.09.12

Ich habe die St. Ingberter Pfanne gewonnen. Hier kann man sehen, wofür. Man muss oben rechts auf der Seite bei "Suche" "Pfanne" eingeben, einen direkten Link gibt es leider nicht.

Die kupferne Pfanne ist übrigens wirklich zum Braten geeignet:

Die volle Distanz – 06.09.12

Im September geht es verstärkt über die lange Strecke - dann spiele ich 45 oder 90 Minuten am Stück. In nächster Zeit kann man mich dann dort erleben:

14.09.12 Helmstedt (Duo mit Patrick Salmen)
20.09.12 Wilhelmshafen (Kabarettbundesliga, Duoabend mit Peter Vollmer)
21.09.12 Wiesbaden
22.09.12 Wiesbaden
27.09.12 Bonn
28.09.12 Ludwigshafen
29.09.12 Passau
03.10.12 Kühlungsborn
06.10.12 Berlin
07.10.12 Berlin
08.10.12 Berlin
14.10.12 Köln (Kabarettbundeliga, Duoabend mit Ecco Meineke)

Genaueres ist unter "Termine" zu entnehmen, mit Spielort zum anklicken.

Interview – 30.08.12

Der SR hat mich interviewt. Hier kann man hören, was ich antworte (auf der rechten Seite anklicken).

Anpfiff – 17.08.12

Am 10. September startet die Kabarettbundesliga mit einer Auftaktveranstaltung in den Berliner Wühlmäusen. 15 Künstler in 90 Minuten, "kann man mal machen, muss man aber auch machen können" (W. Hogekamp). Da könnte man doch mal hingehen.

Heißes Zeug – 06.08.12

Kurzresümee meines Urlaubs:

1. Im Juli in Marokko kann man gut Dinge trocknen (Haare, T-Shirts, aber bestimmt auch Sofas, ist alles im Nu trocken)

2. Im Juli in Marokko kann man gut Sonnenbrand kriegen (Wenn man sich Steine auf die Haut legt entstehen schon nach kurzer Zeit lustige Sonnenbrand-Muster).

3. Im Juli in Marokko ist man ungestört (Touristen kommen nicht, „Begründung“: zu heiß)

Ansonsten ist Marokko wärmstens, haha, zu empfehlen, nur eben nicht im Juli. Meine sonstigen Empfehlungen für die nächsten Monate:

Wenn man nicht alles selber macht.

Jürgen ist ein Tausendsassa, ein Globetrotter, ein Kosmopolit, Jürgen hat es einfach drauf. Deshalb ist er prädestiniert dazu, uns die Welt zu erklären. Der Ratgeber "Frag den Jürgen" läuft bei den Jungs von youtube rund um die Uhr. Einziges Problem: Jürgen ist extrem unzuverlässig, deshalb mussten jetzt schon einige Leute für Jürgen einspringen, um die Welt zu erklären, ich zum Beispiel. Ich erkläre, wie das mit dem Lügen funktioniert:

Spree vom Weizen

So ist es! Ich bin neues Mitglied der Lesebühne Spree vom Weizen, das klingt nicht nur deluxe, das ist es auch: Wolf Hogekamp, Ken Yamamoto, Julian Heun und Frank Klötgen treffen sich einmal im Monat in der Jägerklause zur Werkschau, jetzt bin auch ich in der Stammformation. Nur keine Spreu, treten Sie näher! Die nächste Show ist am 20. August, um 21 Uhr, die Jägerklause wackelt in Berlin-Friedrichshain

Wie Slam und Fußball, nur anders

Am 10. September startet in Berlin in den Wühlmäusen einen neue Saison der Kabarettbundesliga, diesmal bin auch ich dabei. 14 Kabarettisten treten in 90minütigen Duellen gegeneinander an, das Publikum kürt einen Sieger und am Ende der Saison hat jeder gegen jeden einmal gespielt und die Tabelle weist den Kabarettbundesligameister aus.

Ich freue mich über jeden, der für mich johlt, in folgenden Städten gibt es dazu Gelegenheit:

WILHELMSHAVEN
DO
20.09.12

KÖLN
SO
14.10.12

GOSLAR
SA
17.11.12

FRANKFURT
MI
05.12.12

AUGSBURG
DO
13.12.12

TRIER
SA
12.01.13

MAGDEBURG
SA
19.01.13

STUTTGART
DO
14.02.13

HANNOVER
SA
02.03.13

DUISBURG
SA
16.03.13

MAINZ
DI
16.04.13

BREMERHAVEN
FR
19.04.13

PFORZHEIM
SA
11.05.13

Infos zu genauem Spielort und Tickets findet sich hier

Der Knaller..

..wird übrigens DAS hier. Mehr dazu später, dauert ja noch was, aber ich freu mich schon jetzt drauf.

Urlaub – 16.06.12

Vom 20. Juni bis zum 20. Juli mache ich Urlaub. Bevor es soweit ist, hier ein Überlick über das, was war und das, was kommt:

St. Ingberter Pfanne

Die St. Ingberter Pfanne ist ein toller Kabarettpreis. Ich bin dafür nominiert worden und darf am 2. September 45 Minuten meines Solos spielen. Knallermäßig! Wenn man sich die Liste derer anguckt, die so nominiert wurden (Team und Struppi, Tilman Birr, Moderator: Philipp Scharri), muss man aber sagen: Wegen eines Poetry Slams hätte man jetzt nicht so viel Tam Tam machen müssen. Muss man aber eben doch, das gehört dazu, ebenso wie die klassische Namenszusammensetzung von Kabarettpreisen: Name der ausrichtenden Stadt plus absurder Gegenstand. Diesmal ist es also eine Pfanne und ich werde selbstverständlich berichten, wie oft die Phrase „etwas auf der Pfanne haben“ denn bemüht wird. Anbei ein Foto, damit man sich schonmal ein Bild machen kann. Das ist jetzt nicht die St. Ingberter, sondern meine Privatpfanne. Ist aber im Prinzip das gleiche. Die Preis-Pfanne ist ja auch nur ein Symbol, es geht gar nicht um die Pfanne, sondern das, was man damit verbindet und deshalb kann man eben auch irgendeine Pfanne nehmen, solange man Ruhm und Ehre mit der Pfanne verbindet. Verbinden Sie bitte jetzt:

Fernsehn

Der Stuttgarter Besen wird auf 3Sat nochmal wiederholt, diesmal sogar zu richtig guten Zeiten:

Am 06. August: Stuttgarter Besen Komplett-Aufzeichnung, 20.15h

und am

20. August: Stuttgarter Besen (auschließlich mit Timo Wopp und Till Reiners), 21.30h

Workshops

In letzter Zeit habe ich einige Slam-Workshops geleitet. Der Deutschlandfunk war dabei, als ich mit Lehrern geworkshopt habe. Den Bericht gibt’s hier.

Erreichbarkeit

Ich nehme das mit dem Urlaub ziemlich ernst. Das heißt, ich antworte auf Mails erst wieder ab dem 20. Juli und bin telefonisch selten erreichbar. Wer mich dringend erreichen muss, schreibt bitte an buero@kulturbanausen.com.

Stuttgarter Besen – 23.03.12

Ich habe den silbernen Stuttgarter Besen gewonnen! Es gibt gleich einige Gelegenheiten zu sehen, wie ich perplex auf der Bühne stehe:

Der Wettbewerb:
Alle Teilnehmer, alle Highlights
Ostermontag, 09. April, 22.50 Uhr, SWR Fernsehen

Die Gewinner:
Goldener und Silberner Besen
Freitag, 8. Juni, 23.30 Uhr, SWR-Fernsehen

auch zum Hören:

Stuttgarter Besen:
Die Gewinner
Samstag, 12. Mai, 23.02 Uhr, SWR 2 Hörfunk

Stuttgarter Besen:
Der Wettbewerb - Best of
Samstag 2. Juni, 23.02 Uhr, SWR 2 Hörfunk

Und so sieht das gute Stück aus:

Das K steht für Kehrwoche: Stuttgarter Ordnungsliebe trifft auf Berliner Wandkunst.

Bielefelder Kabarettpreis – 07.03.12

Jury und Publikum waren sich einig: Ich habe den Bielefelder Kabrettpreis gewonnen. Ich freue mich sehr darüber. Es waren zwei tolle Tage, dafür hat das Zweischlingen, die herzlichen Veranstalter und nicht zuletzt das Publikum gesorgt. Das Publikum in Bielefeld ist hart im nehmen. Die Zeitung war auch da und hat drüber geschrieben, hier der Artikel, zusammen mit einem Foto von mir. Der Gefühlsausdruck, den ich darzustellen versuche ist übrigens "Freude" nicht "ich werde Euch alle töten". Aber genug der Worte, lassen wir einfach mal den Pudding für sich wackeln:

ZDF Kultur Poetry Slam – 22.02.12

Am 23.02. um 22.30 startet hier ein Livestream bei ZDF Kultur. In dem tollen Line-Up bin auch ich dabei. Das Warten auf den Stream kann man sich damit vertreiben, mir dabei zuzugucken, wie ich im Portrait mit gedämpfter Stimme Fragen beantworte und so tue, als würde ich Zeitung lesen.

Politik vs. Mensch – 28.01.12

Ein Staat ist in bester Verfassung, wenn er keinen Schutz braucht. Soviel als tagespolitischer Kommentar. Vielleicht werde ich das jetzt immer machen. Ein Satz zur politischen Lage, dann zu meiner. Denn manche Leute sind erstaunt, dass ich das, was ich da mache, politisches Kabarett nenne. Und dann bin ich wiederum ganz erstaunt und frage, warum sie meine Texte nicht politisch finden und dann antworten die Leute meistens: „Na ja, Sie reden ja nicht über Politik, sondern über Menschen.“ Und dieser Satz ist dann schon wieder politisches Kabarett, finde ich. Aber da kann man ja auch gerne anderer Meinung sein, das hier ist ein freies Land, die Möglichkeiten sind unbegrenzt, hier bekommt jeder seine Chance. Man muss nur das Kind reicher Akademiker sein, extrem intelligent oder extrem bösartig agieren und zack! geht alles wie von selbst. Und so geht’s mir:

Kabarettpreise

Nachdem ich beim Klagenfurter Kleinkunstpreis immerhin ins Finale gekommen bin, dann aber leider leer ausging, habe ich dieses Jahr noch zweimal die Chance in Deutschland, mich bei herrlichen Kabarettwettbewerben zu präsentieren. Zum einen beim Bielefelder Kabarettpreis im Zweischlingen, der am 24.02. stattfinden wird (und hoffentlich für mich auch am 25.02., dann ist nämlich das Finale). Bielefeld ist, warum auch immer, so ein bißchen zweite Heimat geworden. In keiner Stadt war ich häufiger im letzten halben Jahr. Vor einer Woche habe ich dort mein erstes ausverkauftes Solo gespielt. Hier ein Zeitungsartikel dazu, der mir Mut macht. Zum anderen bin ich am 20.03. beim Stuttgarter Besen nominiert. Letzterer wird auch beim SWR ausgestrahlt. Auf beide Nominierungen bin ich ein bisschen Stolz und freue mich sehr auf die Auftritte. Wie's gelaufen ist, werde ich hier berichten.

Stadtmeisterschaften

Ich bin nicht mehr Berliner Stadtmeister im Poetry Slam. Dafür ist es Julian Heun geworden, zum zweiten Mal bereits nach 2009 und mindestens genauso verdient wie damals. Es ist die pure Niceness..


vom wunderbaren Ken Yamamoto

Ein Krönchen für Charlottenburg

..auch für mich, denn wir beide moderieren einen neuen Slam in Berlin. Wir dachten, dass die Zeit reif ist für einen POETRY SLAM IN BERLIN. Die Stadt hat da einfach drauf gewartet. Warum man zum gefühlten 20. Poetry Slam in Berlin gehen sollte? Weil er für Euch, liebe Charlottenburger, direkt um die Ecke ist. Endlich nicht mehr nach Kreuzberg juckeln, um zu gucken, was die Kids für'n hippen Scheiß machen. Weil der Veranstaltungsort, der Spiegelsalon, ein traumhaft schöner Laden ist. Weil wir die besten Poeten Berlins für eine besonders intensive Performance ihres Könnens gewinnen konnten, live und unplugged. Und nicht zuletzt weil der Slam „Die Prinzessin von Charlottenburg“ heißt und damit ist dann alles gesagt, aber längst noch nicht alles verraten. Am 20. Februar einfach mal die Galerie ein bisschen früher zumachen und ohne Umwege direkt in die Friedbergstraße 29 setzen und hören, was Jacinta Nandi, Frank Klötgen und Felix Römer so zu erzählen haben.

Primetime is everytime

Ich bin im Fernsehen. Das älteste Medium der Welt hat Poetry Slam entdeckt, und da bin ich auch dabei. Am 23.02. um 22.15. live auf ZDF Kultur (kann man auch im Internet Stream sehen in der ZDF-Mediathek). Außerdem bin ich beim NDR Comedy Contest, am 17.02. bei der Aufzeichnung im Knust in Hamburg live, und dann irgendwann später beim NDR, garantiert nicht vor 23 Uhr, damit keiner übermütig wird.

Beilchen – 15.12.11

Für mich war schon am 7.12. Weihnachten: Ich habe doch tatsächlich so ein Beil gewonnen. Nicht das ganz große aber das mittlere Passauer Scharfrichterbeil macht sich auch nicht schlecht, vor allem so im weihnachtlichen Ambiente fügt es sich fantastisch ein:

Ein kurzer Bericht über den Kabarettwettberweb findet sich hier, und ein langer hier hier, mit Bild hier.

Das letzte große Highlight dieses Jahr wird die Berliner Stadtmeisterschaft sein. Ich werde versuchen, meinen Titel zu verteidigen, aber das wird hart wie noch nie. Das klingt so, als würde ich ständig Titel verteidigen. Das stimmt nicht: Es ist das erste Mal. Aber dieses Jahr ist das Teilnehmerfeld besonders großartig und besonders groß. Allen, die überlegen, hinzugehen sei jetzt schon geraten, sich möglichst schnell Karten zu besorgen - ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass über zwei Drittel der Karten schon weg sind. Auch wenn ich nicht mitmachte, würde ich es mir angucken.

In aller Kürze – 05.12.11

Diesmal kurz und bündig: So langsam geht es voran mit dem Programm. Plakate, Flyer und Postkarten sind mittlerweile fertig. Das Plakat kann man in der Rubrik "Bilder" sehen. Herzlichen Dank an Maurice Vink dafür. Nach einem schönen Auftritt in Berlin arbeite ich weiter am Soloauftritt Ende des Jahres in Jena, um auch ohne 13 Schnaps eine Figur zu machen.

Taz

Die Taz hat über mich geschrieben, sogar durchweg Gutes, hier der Link zum Artikel.

Scharfrichterbeil

Ich bin zum ersten Mal für einen Kabarettpreis nominiert. Und dann direkt beim renommierten Passauer Scharfrichterbeil, zusammen mit sechs anderen Kollegen. Wie ich mich am 7. Dezember geschlagen habe, werde ich hier berichten.

Neue Bilder

..gibt es in der Rubrik „Bilder“. Frank Egel hat die Fotos beim Slam 2011 in Hamburg geschossen, hat er gut gemacht.

Eine O2-World ist kein Sauerstoffzelt – 02.11.2011

Das wars. 23 Auftritte im Oktober sind absolviert. Die deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam sind zu Ende. Ich habe es wieder bis ins Finale und somit in eine Multifunktionshalle mit 4300 Gästen geschafft, dann hat der erste Startplatz mich geschafft. Es war wohl auch nicht mein bester Auftritt, aber ach, o weh, ich will nicht jammern. HIER das Video von den Meisterschaften, grandios geschnitten von Arte. Ich meine das ironisch. Wie Arte das meint, habe ich bisher nicht verstanden. Trotzdem schön, dass sie es aufgenommen haben.

Auf zwei wichtige Termine sei noch hingewiesen. Ganz alleine auf der Bühne kann man mich sehen am 19.11. in Berlin, in der Straßenbahnkneipe und am 20. Dezember in den Räumlichkeiten des Theaterhauses Jena. Wer dort ist, wird es sicher nicht bereuen.

Ich verschnaufe jetzt, so gut ich kann.

Abfahrt – 21.09.2011

Knapp sechs Wochen ist mein Urlaub gerade einmal her und schon ist wieder einiges passiert. Ein französisches Atomkraftwerk ist hochgegangen ("Es bestand zu keiner Gefahr keine Zeit für die Bevölkerung") bzw. so ein bisschen was da dran ist eben, na ja, explodiert. So etwas kommt eben vor. Nur die FDP, die kommt irgendwie gar nicht mehr vor. Zumindest nicht im Parlament. Häme wäre an dieser Stelle wirklich fehl am Platz. What about the good old "Schadenfreude"?, Ja, wir sind hier in Deutschland, die können wir nehmen*. Ansonsten ist ja alles wie immer: Facebook, Finanzkrise, Bayern München, diese Projekte laufen wie immer bestens. Apropos: Und ich so? Ich so hier so:

1. Kulturbanausen

Seit einigen Wochen habe ich eine Agentur . Sie passt zu mir, nicht nur weil sie "Kulturbanausen" heißt, sondern auch, weil ich alle Agentur-Kollegen bereits auf Slam-Bühnen getroffen habe. Schön ist das. Noch ändert sich scheinbar gar nicht so viel: Alle Anfragen, die Slam betreffen, gehen weiterhin an mich, alles andere sofort an buero@kulturbanausen. Doreen Brüggemann wird dann spitzenmäßig antworten.

2. Sachsenmeister

Zusammen mit Andre Herrmann habe ich die offenen Sachsenmeisterschaften, genauer den "Grand Slam of Saxony" gewonnen. Florian Cieslik stand mit uns im Finale und so sieht das dann aus:

Andre trägt einen Helm, wie man sieht. Man weiß nicht so recht, warum er den trägt. Andererseits fragt man Menschen nie, warum sie keinen Helm tragen, sondern immer nur, warum sie einen tragen. Gerecht ist das nicht. Zum Ausgleich verliere ich keinen weiteren Satz darüber. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Sächsische Zeitung, die in ihrem Magazin groß über den Slam berichtete und die Texte der Finalisten auf schön gestalteten Seiten abgedruckt hat. Nächstes Jahr werden Andre und ich einen Teamtext für den Grand Slam vorbereiten, soviel ist sicher. Ich schreibs extra hierhin, damit man mich drauf festnageln kann und wir nicht mehr zurückweichen. Das führt nahtlos zu folgendem Thema:

3. Programm und CD

Die CD kommt, anders als hier verlautbart, nicht dieses Jahr, sondern erst Anfang nächstes heraus. Sie soll dann einen Live-Mitschnitt der Premiere meines Solo-Programms darstellen. So eine "mal eben ein paar Texte hintereinander weglesen" - CD wäre einfach zu Schade, gerade in Anbetracht, wie viel Aufwand so eine Produktion dann doch darstellt. Also wenn, dann richtig, und richtig ist ab Anfang nächsten Jahres. Einige Testläufe des Programms gab es bereits in Frankfurt, zusammen mit Tom Schildhauer in Halle und nicht zuletzt in Trier und es lief durchweg gut, jetzt solls alles noch etwas runder werden, einige Auftritte in diesem Jahre (Zum Beispiel am 30.09. in Bad Belzig, Pogo oder am 25.10 in Koblenz) sollen dann noch das letzte Quentchen Sicherheit und Stringenz bringen. Mehr dann rechtzeitig an dieser Stelle.

4. Diese Seite hier

Außerdem habe ich die Homepage hier etwas überarbeitet. Neue Texte und Videos haben alte ersetzt. Bei den Terminen jetzt auch die Webseiten der Auftrittsorte verlinkt. So, das wars erstmal. In knappen vier Wochen sind die deutschen Meisterschaften im Poetry Slam in Hamburg. Ich bin ganz wuschig.

______________
* Viele haben es natürlich bereits jetzt gemerkt: Dieser etwas verquere Witz ( Denn "Häme" ist ein deutsches Wort und "Schadenfreude" heißt ja eben auch in England "Schadenfreude") folgt der Argumentationslogik der Berliner FDP-Wahlplakate a la (zum Thema Integration): "Wir sind der Meinung, dass es einfach höflicher wäre, in Frankreich Croissants zu bestellen anstatt Schrippen." Ergo: Franzosen sollten in Deutschland auf ihre Croissants verzichten, weil das höflicher ist.

Urlaub – 02.08.2011

Hier gibt es Zirben. Die meisten in Europa. Aus Zirben stellt man Betten, Schränke, Öl, Duschgel, Zirbenholzschlüsselbretter und Zirbenschlüsselanhänger her. Manchmal braucht man also nicht mehr als eine Zirbe. Machts gut, ihr Nasen, ab dem 18. August bin ich wieder in Berlin.

Nuhr mal so – 16.07.2011

Das kann man ja machen. Belangloses Kabarett mit der Haltung "Ach komm, ist doch alles nicht so schlimm". Das kann man auch netter sagen. Das aktuelle Süddeutsche Magazin zum Beispiel formuliert das in Bezug auf Dieter Nuhr so: "Im Laufe seiner Show setzt Nuhr [die Welt] nicht zusammen, sondern macht die Orientierungslosigkeit [...] zum Thema. Als Folge fühlen sich seine Zuschauer nicht belehrt, sondern verstanden: Es gibt kaum ein schöneres Gefühl".

Dieter Nuhr macht das seit Jahrzehnten und mit stetig wachsendem Erfolg. Das ist eigentlich ziemlich egal, aber seit einiger Zeit versucht Nuhr seine Nicht-Haltung als zeitgemäße politische Idee zu verkaufen, und das ist dann doch ein bisschen zu viel des mittelguten.

Dabei ist seine Argumentationsstrategie tatsächlich im schlechtesten Sinne zeitgemäß: Er tut in bester „alternativlos“- Manier so, als gäbe es nur hier das politisch verkrustete 68er-Kabarett, dort aber den modernen Nuhr, der gemerkt hat „links und rechts, oben und unten, keine Ahnung, ich will's warm haben, ihr nicht auch?“.

In erwähntem Magazin darf Nuhr auch selbst zu Wort kommen und im Hinblick auf Stuttgart 21 entfährt es ihm: „Also mir hat ein Mensch, der wütend ist, noch nie Respekt eingeflößt." Schöner als Nuhr selbst kann man ihn nicht zusammenfassen. Das zeigt zum einen die Borniertheit, mit der man auf die Politik und soziale Verhältnisse herabblickt, wenn man, so Nuhr, sein Haus erst mal „üppig“ eingerichtet hat, zum anderen auch, dass das Nichts auf Dauer auch so ein bisschen an der Festplatte dessen knabbert, der es produziert. Denn darum geht es ja grundsätzlich, wenn man wütend ist: Dieter Nuhr Respekt einzuflößen. Überhaupt sollte man bei der Auswahl seiner Gefühle immer darauf achten, welches davon Menschen Respekt einflößt. Wenn man tatsächlich so satt ist, dass man ein Gefühl nicht mehr nachvollziehen kann, sollte man üppig kotzen gehen.

Aber das mit dem Nichts fasst Nuhr dann unwillentlich am Besten zusammen, wenn er eine Anekdote erzählt. Er steht mit Beckenbauer im Aufzug und ist nervös, der Kaiser nicht: „Redet einfach los, Hotel, Wetter, irgendwas, Wahnsinn. Der hilft einem, indem er die Unsicherheit einfach weglabert."

Und wenn dann der Aufzug noch nach oben fährt, gibt es bestimmt kaum ein schöneres Gefühl.

Alles neu – 27.06.2011

Magisterarbeit bestanden, Prüfungen geschrieben, Abschluss gemacht. Endlich Licht. Der Sommer ist da und auch mir blüht so einiges:

Da bleibt uns nur die Wut

Im September wird eine Live-CD im Sprechstation Verlag mit einer Auswahl meiner Texte rauskommen. Die Aufnahmen dafür mache ich in Trier am Freitag, 8. Juli im Mergener Hof. Wer in der Nähe ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Weitere Infos finden sich hier. Anfang September mache ich eine zweite Aufnahme in Berlin - welche Stadt mehr Stimmung macht, kommt auf die CD. Ich finde, das ist nur fair. Titel des Albums wird sein: "Da bleibt uns nur die Wut".

Kunst gegen Bares

Für eine Vorstellung von Kunst gegen Bares sind Nico und ich insgesamt 12 Stunden Zug gefahren und haben ebenso lange die Show vorbereitet. Dafür, dass wir für die Show kein Geld bekommen, war uns der Aufwand zu hoch, deshalb haben wir uns entschieden, die Moderation abzugeben - leichten Herzens, denn wir wissen mit Kampf der Küste um einen guten Veranstalter, der weiterhin Kunst gegen Bares mit gewohntem Charme auf die Beine stellen wird. Nico und ich werden auf jeden Fall weiter etwas zusammen machen, wahrscheinlich in Berlin, wahrscheinlich ab September, mehr Infos folgen noch.

13 Kurze mit.. zieht um

Auch bei "13 Kurze mit" wird sich einiges ändern. Vergangenes Wochenende haben Roman und ich die letzte Veranstaltung mit und in Trier moderiert. Es wurde im restlos ausverkauften großen Saal der TuFa ein herrlicher Abschluss. Roman wird nun nach Jena ziehen, 13 Kurze zieht mit. Vorraussichtlich in der ersten Dezemberwoche werden wir in Jena spielen.

Zukunft ist für alle da! – 13.04.2011

Blog!

Du merkst es gleich: So zackig und direkt angesprochen bin ich bestimmt in Eile - so ist es, es geht um meine Zukunft, keine Zeit, keine Zeit. Wem es auch um Zukunft geht, persönlich oder so ganz generell, dem sei ans Herz gelegt, sich doch einmal hier beim Arte Webslam umzuschauen. Wem es gefällt, darf so oft und viel für mich voten wie er Lust hat. Ansonsten gibt es neue Videos und neue Texte auf dieser Seite - die Aufnahmen der Berliner Stadtmeisterschaften sind seit etwa einem Monat vollständig online.

So, da ist schon wieder ganz schön viel Zukunft zur Vergangenheit geworden, auf bald.

Rasante Entwicklungen – 22.01.2011

Lieber Blog,

ich glaube, "reifen" bedeutet nicht, immer mehr zu können, sondern immer mehr zu wissen, was man nicht kann. Insofern scheint sich meine Persönlichkeitsentwicklung rasant entwickelt zu haben, sagte ich doch schon bei meinem ersten Blogeintrag voraus, dass ich erst oft, dann immer seltener in den Blog schreiben werde. Und siehe da: Ich entspreche nicht nur meiner eigenen Prophezeiung, sondern greife ihr vor, in dem ich einfach gleich damit beginne, nicht zu beginnen. So musstest Du, lieber Blog, dich damit trösten, wenigstens nicht über Zeit und Ort meiner Auftritte im Unklaren gelassen zu werden. Jetzt aber ein kurzer Abriss, was passiert ist und noch wichtiger, was passieren wird:

Deutsche Meisterschaften im Poetryslam im Ruhrpott

Mann Mann Mann. Es waren vier harte Tage Poetry. Life is hard in Germany, ums mal mit Wolf Hogekamp zu sagen – Recht hat er. Ich brauchte lange, um mich zu erholen, aber das war's wert. Ich stand im Finale der Meisterschaften und in einer sehr großen Halle, im Livestream und letzten Endes auf dem siebten Platz, naja, das hätte dann schon besser sein können, aber man muss lernen zu denken wie Fußballer: „Hätte uns vorher jemand gesagt 'Ok, ich verspreche Euch, Hannover 96 steht im Champions League- Finale, aber dann werdet ihr 3:0 gegen Barcelona verlieren' – da hätte ich nicht nein gesagt.“

Berliner Stadtmeisterschaften, Volksbühne Berlin

Am 30.12. fanden die Berliner Stadtmeisterschaften statt – wie letztes Jahr. Da hat Julian Heun gewonnen und ich war Vizemeister. Diesmal wars umgekehrt. Ich habe jetzt einen liebevoll lackierten Hammer in meinem Regal stehen und die Ehre, ein Jahr lang den hoch-offiziösen Titel „Berliner Stadtmeister im Poetryslam“ tragen zu dürfen. Eine Freundin hat mir gesagt, „Stadtmeister“ das klänge so sportlich und ich habe dadurch eine neue Perspektive auf diesen Titel gewonnen: Das Schicksal will mir eine Genugtuung gönnen für all die demütigenden Jahre der Bundesjugendspiele und den Kainsmalen der Teilnehmerurkunden. Ich sage jetzt nur noch, ich wäre „Berliner Stadtmeister“ – das klingt so, als hätte ich dafür irgendwas in Jogginghosen gemacht.

Kunst gegen Bares Hamburg ab jetzt im Molotow, 1. Februar

Kunst gegen Bares zieht um. Nach sieben gelungenen Shows in der Fleetstreet bitten Nico Semsrott und ich jetzt im Molotow Künstler auf die Bühne. Am ersten Februar geht’s ab. Wir freuen uns riesig auf den Relaunch, wie wir Mediendesigner sagen, denn es gibt viel Neues:

1. KGB Hamburg ist Teil von Kampf der Künste. Das ganz und gar herrlich, den Kampf der Künste organisiert unzählige Poetryslams, Lesebühnen und sonstige Shows in Hamburg und das bedeutet, dass uns professionelle Hilfe zur Seite steht, wenn es zum Beispiel darum geht, KGB zu bewerben. Ach, lieber Blog, das klingt so sachlich, lass uns der Wahrheit ins Auge blicken: Wir sind jetzt Teil von etwas großem.

2. Die Bühne ist jetzt komplett offen, wir treffen keine Auswahl. Wer sich also zutraut, für einige Minuten ein Publikum zu unterhalten, kann einfach kommen und auf die Bühne springen.

3. Nico und ich moderieren weiter, als gäbe es keinen Morgen mehr. Nico erzählt „zehn Sätze ohne Witz und dann ein Witz“, Ich berichte von meinem „Aufreger des Monats“.

Wer also in Hamburg ist: 1.2., 20 Uhr, Molotow.

Ost-Tour

Ende März werde ich einige Tage durch den Osten Deutschlands reisen und die dortigen Slam-Bühnen besteigen. Genau Daten stehen unter Termine.

So, lieber Blog, das soll es erst einmal gewesen sein. Jetzt arbeite ich weiter daran, dass ich mich Mitte diesen Jahres „Till Reiners, M.A.“ nennen darf.

Auf bald.

Start – 01.05.2010

Juhu! Ich habe einen Blog! Und eine Homepage! mit de-Endung!

4 Ausrufungszeichen, nur damit ihr meine Begeisterung spürt. Ach was, 5!

Maurice, ich danke Dir aufs herzlichste. Für diese Seite und dafür, dass Du Dich durch meinen Dilettantismus nicht aus der Ruhe hast bringen lassen.

In Kürze schreibe ich so in Blogs, wie es alle tun: Anfags völlig euphorisch mit mindestens drei posts pro Tag, dann beginnen die Einträge mit "sorry, ich hatte in den letzten Woche echt viel zu tun" dann mit "ich hatte die letzten Monaten echt viel zu tun" und dann verwaist der Blog und nur noch die Termine werden aktualisiert.

Hach, und dann kann ich in "unseren Kreisen" - ach, Quatsch, in unseren Kreisen, es stimmt ja, so scheiße es klingt, Sätze fallen lassen wie "Du, ich komme auch gar nicht mehr dazu, meinen Blog zu aktualisieren."

Es wird eine schöne Zeit. Genießt sie mit mir zusammen.